Unterstützende Sozialtherapeutische Wohnform

Die USW wird in zwei Häusern, einmal im Randgebiet von Erfurt (Bischleben), mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Bus und Bahn gut zu erreichen, und in der Bergstrasse in Erfurt erbracht.

Die Unterstützende Sozialtherapeutische Wohnform in Bischleben befindet sich in einer zu diesem Zweck umgebauten Fabrikanten-Villa mit großem Grundstück, welches von den Klienten frei gestaltet werden kann (Garten, Volleyballplatz, Grillplatz u.ä.).

In Nachbarschaft des Hauses sind Firmen angesiedelt, welche bereit sind, die Klienten über Praktika auf dem Weg in ein eigenes Arbeits- und Erwerbsleben zu unterstützen.

Das Haus in der Bergstrasse biete über drei Etagen die Möglichkeit in Wohngemeinschaften zu leben.

Die Lage der Häuser ermöglicht die unkomplizierte Erreichbarkeit von Ämtern, Institutionen, medizinischen Einrichtungen, niedergelassenen Ärzten, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten als auch das Finden von Ruhe und Entspannung in der Natur (auch am Stausee im Hohenfelden).

Die Häuser bieten KlientenInnen die Möglichkeit des Wohnens in Einzelzimmern. Die Zimmer sind von den Klienten mit eigenen Möbeln einzurichten. Das Team wird dabei unterstützen.

Es handelt sich um Kleingruppenwohnen.
Die Vertragsform beruht auf Miet-/Untermietvertrag.

Die Küchen sind komplett ausgestattet, Therapieräume stehen zur Verfügung.

Die Häuser bieten den Klienten ein suchtmittelfreies Umfeld mit vielen Möglichkeiten zu eigenem Tätigwerden und damit zur eigenen Entwicklung und Stabilisierung der Abstinenz. Unsere vierbeinigen Therapeuten Willi (Hund) und Bluna (Katze) unterstützen die Bewohner gerne dabei.

Zielgruppe

In die Unterstützende Sozialtherapeutische Wohnform I können Frauen und Männer, auch mit Kindern, im Alter von 18 bis 40 (+) Jahren aufgenommen werden, die von

  • Seelischen Störungen
  • Psychosen (nicht akut)
  • Psychogenen Erkrankungen - Neurosen
  • Depressionen
  • Seelischen Verstimmungen
  • Sozialer Isolation
  • Lebenskrisen
  • Angststörungen
  • Zwängen
  • Beeinträchtigungen des Selbstwertgefühls und des Antriebs
  • Suchtproblemen
  • anderen psychischen / psychiatrischen Erkrankungen betroffen sind.

Die Aufnahme kann erfolgen, wenn nach einer psychiatrischen / klinischen Behandlung noch Leistungen zur sozialen Eingliederung und persönlichen Stabilisierung benötigt werden oder wenn dadurch erneute Einweisungen in eine Klinik und erneute Aufenthalte in der Psychiatrie vermieden werden können.

Sie ist auch möglich, wenn der Bedarf besteht, Eltern und Kinder gemeinsam als Familie zu begleiten.

Grundlage der Aufnahme ist der Anspruch auf Maßnahmen der Eingliederungshilfe nach §§ 53,54,67 des SGB XII (Soziale Eingliederung von volljährigen Menschen mit seelischer Behinderung),  sowie nach §§27 ff SGB VIII und deren Bewilligung durch die zuständigen Kostenträger.  Das Leistungsangebot beinhaltet sowohl den Bereich Wohnen wie auch den tagesstrukturierenden Bereich.